Individuelle Krebstherapien als neue innovative Therapiekonzepte in der Kinderonkologie

Das gespendete Forschungsgerät JESS führt automatisiert Eiweißanalysen im Rahmen der Krebsforschung durch. Es perfektioniert und vereinfacht die Untersuchungen (klassische „Western-Blot“-Methodik) in Geschwindigkeit, Probendurchsatz und Quantifizierbarkeit. Selbst feine Unterschiede der Ergebnisse können visualisiert und verlässlich dargestellt werden. Mit einer Detektionsgrenze von wenigen Pikogramm (1*10-12 gramm) ermöglicht es auch Analyse von kostbaren Proben wie z.B. Patientenmaterial, die mit dem alten Verfahren undenkbar waren.

Durch die Semi-Hochdurchsatz Eigenschaften wird das Gerät in die „Drug-Screening Pipeline“ zur Entwicklung von neuen Medikamenten bei Kindern mit schwer behandelbaren Leukämien und Tumoren eingebunden. Dabei ergänzt es die üblicherweise verwendeten Toxizitätsdaten, um wertvolle Ergebnisse der Wirkungsweise des Medikaments in Krebszellen zu erhalten  und ermöglicht somit eine verlässlichere Auswertung von potentiellen neuen Medikamenten. Das Gerät stellt somit einen wichtigen Baustein zur Erforschung von Krebserkrankungen und deren möglichen Therapien dar. Durch diese Forschung sollen mehr Kinder von ihrer Krebserkrankung durch gezielte, individuell abgestimmte Therapiemaßnahmen geheilt werden.

Pressemeldung

mittleres Bild:

  • li.: Dr. med. Friedhelm Schuster, Oberarzt
  • re.: Prof. Dr. Arndt Borkhardt, Direktor der Klinik für Kinderonkologie, Düsseldorf

Kategorien: Neuigkeiten

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